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Semesterprogramm
Die nächsten Veranstaltungen:
Dezember
31. Dezember 19 Uhr 00 s.t.
Montag Silvesterkonzert
 
Jänner
8. Jänner 2019 19 Uhr 00 s.t.
Dienstag Amelungenmesse woff.
Minoritenkirche
Minoritenplatz 2A, 1010 Wien
8. Jänner 2019 20 Uhr 00 s.t.
Dienstag AHC
 
8. Jänner 2019 20 Uhr 00 c.t.
Dienstag Budenabend
 
8. Jänner 2019 20 Uhr 00 s.t.
Dienstag Fuchsenconvent
 
Bei allen Veranstaltung sind Damen und Gäste herzlich willkommen! Ausnahmen sind nur beschlussfassende Convente (BC, CC, AHC) (rot) und FCs (grau).

[ Das ganze Programm ]


Ein Priesterleben "...für das Volk und den Altar ..."

Die hier folgenden Webseiten über den Amelungen Jakob Kern O.Praem. v. Amfortas enthält eine Sammlung von Aufsätzen, von denen einige bereits vor der Seligsprechung verfaßt wurden. Sie sollen, gemeinsam mit zahlreichen neu verfaßten Artikeln, das Leben dieses "neuen Seligen" illustrieren und helfen das Leben Jakob Kerns zu erfahren und die Motive für die Seligsprechung nachzuvollziehen.

Sie wurden in der Jakob Kern Festschrift "Jakob Kern-Ein Leben voll Freude" anlässlich des 75. Todestages des Seligen Jakob Kerns am 20. Oktober 1999 herausgegeben.

Lebenslauf DDr. Josef Zemanek, Dr. Christoph Ramoser
Bericht eines Zeitzeugen Dr. Hans Potocnik
Ein Priesterleben "...für das Volk und den Altar ..." Dr. Erwin Walter
Erinnerungen an Jakob Kern Dipl.-Ing. Friedrich Birkner
Jakob Kern - Motivation und Antrieb Univ.Prof. Dr. Helmuth Horvath
Jakob Kern - Das Leben eines Heiligen im Alltag Univ.Prof. Dr. Helmuth Horvath
Jakob Kern - Sinn im Mißerfolg DDr. Josef Zemanek

 

Geras 1956: Der Beginn eines langen Weges

Das Waldviertel bot an diesem 30. September 1956 mit einem seiner schönsten, sonnigen Herbsttage, mit den umbrochenen Äckern, den Strohtristen und den spiegelnden Teichen ein Bild der Besinnung, des Innehaltens und der friedlichen Schöpfung. Was an einem Mönch sterblich war, trugen vier Chorherrn in einer hölzernen Truhe vom Friedhof in das Stift, begleitet von einem langen Zug betender Menschen und von der Fahne und den Chargierten Amelungias.

Der tote Jakob Kern hielt Einzug in sein Kloster. Es war nicht das traditionelle Umfeld, dieses Wien - Breitensee, diese Metropole des zu Ende gehenden Kaiserreiches, aus dem der Offizier, der Priester, der Amelunge kam und es war nicht das traditionelle Leben eines Prämonstratensers, das am 20. Oktober 1924 geendet hatte.

Alles in diesem Leben war, vom Beginn an, anders gewesen: Tapferer, konsequenter, opfer- aber auch qualvoller, bekennermutig, hingebungsvoll, dem Eid getreu. Alles war anders: Die Hand die segnen durfte und die der Armee und der Amelungia die Treue geschworen hatte war, (im Gegensatz zum ganzen anderen Skelett) „von den Fingern bis zum Ellenbogen vollständig intakt und mit einer pergamentenen Haut überzogen“ (Protokoll des Horner Amtsarztes Dr. Roland Kraus vom 26.9.1956). Über dem Leben und dem Tod des Jakob Kern stand offenkundig ein überirdischer Wille.

Das hat den Abt des Stiftes Geras, Prälat Isfried Franz, zweifellos bewogen einen Seligsprechungsprozeß einzuleiten und der kaum halbstündige Zug vom Friedhof in Geras in das Stift war somit der Beginn eines langen Weges bis 1998. Abt Franz wußte was er wollte und er hatte den Ruf, daß er seine Anliegen mit beachtlichem Nachdruck und vehementer Konsequenz verfolgte, sehr oft auch zum Unwillen seiner Umgebung. So hat ihn auch u.a. knapp zwei Jahre davor in wirtschaftlichen Fragen ein sowjetischer Major charakterisiert, der die Grenztruppen der Besatzungsmacht befehligte, als er zum Chronisten in Geras feststellte: „Starosch gut, Archimandrit nix gut“.

Durch Amelungia wurde der tote Prämonstratenser Bundesbruder begleitet: Von Pfarrer Leopold Madner, den drei Charchierten Karl Maringer, Richard Schnatter und Karl Richter, von den Philistern Phil-x Franz Grössl, Phil-xx Erwin Walter, Phil-xxxx Ferdinand Birkner, Sepp Grubmüller, Willibald Mayr, Fritz Krieger und Fritz Krieger jun. Von dieser Rückkehr Jakob Kerns in das Stift gibt es noch drei Zeitzeugen: Maringer, Richter und Walter.

Und es gibt noch die alte Fahne, auf die auch Amphortas seinen Burscheneid geleistet hat. In einer Zeit in der die katholische Kirche in Österreich von schwersten Turbulenzen geschüttelt wird, ist der tote Amelunge in Geras Vorbild und sein silberner Schrein, der ihn nunmehr beherbergt, Mahnmal dafür, daß die Fundamente unseres Glaubens, weil „felsenfest“ und unzerstörbar, durch nichts zu erschüttern sind.

Dr. Erwin Walter



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